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Aus dem Vorwort der "Merkwürdigkeiten Frühjahr 2003" Werte Freunde der Prandtauerkirche! "Allein den Betern kann es noch gelingen, das Schwert ob unsern Häuptern aufzuhalten". Der katholische Geistestitan Reinhold Schneider beginnt beim Ausbruch des Zweiten Weltkriegs eines seiner Sonette mit dieser tiefen Einsicht vom Wert des Gebetes. Da, wo drohende Gewitterwolken allerorten sich zusammenbrauen, wo dem Satan in der Welt und in der Kirche eine unheimliche Wirkmacht gegeben scheint, müssen wir zu jenen Waffen greifen, die göttliche Weisheit und Allmacht uns schenkt. Ein Leben in der heiligmachenden Gnade, getragen vom wahren Glauben und vom inständigen Gebet, ist der beste Schutz in aller Not. Wieviel können wir da noch an Schätzen entdecken, die in der katholischen Kirche bewahrt sind, auch wenn sie heute oft nicht mehr recht strahlen wollen, da sie von Vielen vergessen oder sogar veruntreut wurden, selbst von denen, die zu Wächtern dieser Schätze bestellt sind. Umso mehr bemühen wir uns, diesen Schätzen, etwa einer feierlichen und andachtsvollen Weise der Meßfeier und der Sakramentenspendung, einer ganz katholischen Glaubensunterweisung, einer Praxis eucharistischer Anbetung, die sie in die Mitte des katholischen Lebens hereinholt, in der Pflege der in unserer Heimat gewachsenen Volksandachten, in der Prandtauerkirche eine würdige Heimat zu geben und dies trotz eigener Unzulänglichkeiten, vielfacher Verkennung des Anliegens und äußerer Schwierigkeiten. Aber das eigentliche Ziel ist, daß möglichst Viele sich dadurch wieder an diese Schätze erinnern und sie für ihr eigenes Leben nützen.
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